Aus einem Traum heraus

 

Brennende Kerzen und doch eine unendliche Sicht,

die wieder gute Hoffnung in mir aufkommen lässt.

Sage kein Ton, ein Jeder sieht klar wie es ist.

Werfe die Maske von mir, und bekämpfe die Pest,

ich sehe, ich habe den Gegner nicht unterschätzt.

 

Es ist keine Prüfung, es geht um den Glauben.

Schädel zerspringen, landen weich im undurchsichtigen Gestrüpp,

verflossene Augen, die nie wieder in die Weite schauen.

Einige schalten den Verstand ab, andere werden im Wahn verrückt,

da, ein jeder Ton einen weiter aus dem Leben entrückt.

 

Knochige Hände, die blutverschmiert nach dem Leben greifen,

fahle Gesichter, eine letzte Träne läuft, ihnen über die Wange.

Die Bestie -Mensch-, ist nicht zu verstehen, nicht zu begreifen.

Ich sehne mich nicht nach dem Frieden, damit ich das Glück erlange,

sehne mich, damit ich die gelebte Liebe gebe und empfange.

 

© Steven Krogmann